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Fliegenfischen in Kolumbien - Orinoco Expedition auf Peacock Bass und Payara

Fliegenfischen in Kolumbien

Peacock Bass. Payara. Unberührte Wildnis am Orinoco.

Peacock Bass · Payara · 7 Zielfische Orinoco-Becken Saison Dez–Apr
Zielfische
Peacock Bass, Payara, Sardinata, Pacu, Wels
Saison
Dezember – Mitte April
Anreise
über Bogotá
Erfahrungslevel
Fortgeschritten
Unterkünfte
Lodge & Luxury-Camps
Preis
ab US$ 4.000 p.P.

Kolumbien ist eine der aufregendsten und am wenigsten befischten Destinationen für Fliegenfischer weltweit. Im östlichen Orinoco-Becken – einer der artenreichsten Regionen der Erde – warten Peacock Bass bis über 20 Pfund und Payara, der berüchtigte „Vampire Fish“ mit seinen gewaltigen Fangzähnen. Dazu Sardinata, Black Pacu, Welse und mehr. Insgesamt sieben Zielfischarten, die es in dieser Kombination nirgendwo sonst gibt.

Peacock Bass beim Fliegenfischen in Kolumbien Payara - Vampire Fish am Orinoco in Kolumbien

Wir arbeiten mit einem erfahrenen lokalen Outfitter zusammen, der das Orinoco-Becken seit Jahren befischt und enge Beziehungen zu den indigenen Gemeinschaften vor Ort pflegt. Zwei Destinationen stehen zur Wahl: die Orinoco Lodge & Camp mit ihrer einzigartigen Zwei-Phasen-Expedition (Payara an den Stromschnellen + Peacock Bass im Oberlauf) und die abgelegene Mapiri Lodge am Guaviare mit Trophy Peacock Bass in völlig unberührten Gewässern.

Deine Optionen in Kolumbien

Expedition
Orinoco Lodge & Camp
4–7 Tage Expedition: Payara-Fischen in den Klasse-IV-Stromschnellen des Orinoco, dann Peacock Bass in den unberührten Oberläufen. Luxus-Zeltcamps mit Vollverpflegung.
ab US$ 4.000 p.P. (4 Tage) · ab US$ 5.000 p.P. (7 Tage)
Lodge
Mapiri Lodge
Die noch abgelegenere Option am Guaviare-Fluss. Trophy Peacock Bass in vier verschiedenen Arten, dazu Payara und Welse. Das letzte unberührte Peacock-Bass-Paradies.
Preis auf Anfrage
Hosted Trip
Orinoco Lodge & Camp – mit Sebastian Bremm
Begleitete Expedition an die Orinoco Lodge mit Sebastian als Gruppenleiter. Payara an den Stromschnellen und Peacock Bass im Oberlauf – die volle Erfahrung.
Anfang 2028

Nicht sicher welche Option zu dir passt? Wir beraten dich persönlich.

Die Expedition – Orinoco Lodge & Camp

Die Orinoco-Expedition ist einzigartig: Zwei Camps, zwei grundlegend verschiedene Fischereien, ein Abenteuer. In der ersten Phase fischt du Payara in den Klasse-IV-Stromschnellen des Orinoco – watend von Fels zu Fels, in einer 5 km breiten Kaskade aus Strömung und Gischt. In der zweiten Phase geht es per Boot in den unberührten Oberlauf, wo Peacock Bass bis über 20 Pfund auf Popper und Streamer einsteigen.

Phase 1: Payara – Orinoco Camp

Das Orinoco Camp liegt mitten in den Stromschnellen – dem Revier der Payara. Diese Raubfische sind für ihre gewaltigen Fangzähne und ihre rohe Kraft berüchtigt. Exemplare über 20 Pfund sind keine Seltenheit, regelmäßig werden Fische über 30 Pfund gelandet. Dazu kommen Sardinata (bis 25 Pfund, kämpfen ähnlich wie Tarpon) und Bicuda. Drei Stromschnellen-Systeme plus die Mündung des Tomo-Flusses können von diesem Camp aus befischt werden. Boote werden zwischen zwei Anglern geteilt.

Fliegenfischen in den Stromschnellen des Orinoco Payara-Fang in den Orinoco-Stromschnellen

Phase 2: Peacock Bass – Headwaters Camp

Nach den Payara-Tagen geht es früh morgens per Boot und 4×4 in den Oberlauf – in völlig unberührte Peacock-Bass-Gewässer. Hier warten Speckled Peacock Bass (Cichla temensis, der größte Buntbarsch der Welt) und Orinoco Peacock Bass (Cichla orinocensis) mit regelmäßigen Fängen über 20 Pfund. Vom Boot aus werden Lagunen, Seitenarme und Hauptstrom befischt – auf Popper, Streamer und Topwater-Fliegen. Das Camp liegt unter dem Schutz der lokalen Sikuani-Gemeinschaft.

Peacock Bass im Oberlauf des Orinoco Headwaters Camp - Peacock Bass Expedition Kolumbien

Mapiri Lodge – Das letzte Peacock-Bass-Paradies

Zehn Kilometer flussaufwärts, durch sechs Stromschnellen, im Herzen des Orinoco-Beckens: Die Mapiri Lodge am Guaviare-Fluss ist die noch abgelegenere Alternative. Vier verschiedene Peacock-Bass-Arten (Temensis, Orinocensis, Intermedia, Nigromaculatus), dazu Payara, Pacu und Welse – in einer Artenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Trophy-Peacock-Bass über 20 Pfund werden hier regelmäßig gefangen.

Mapiri Lodge am Guaviare - Fliegenfischen Kolumbien Trophy Peacock Bass an der Mapiri Lodge

Die Zielfische

Was Kolumbien einzigartig macht: die Vielfalt. Sieben Zielfischarten in einem Gewässersystem – jede mit eigenem Charakter und eigener Kampftechnik.

Payara (Hydrolycus armatus) – Der „Vampire Fish“. Geschwindigkeit, Kraft, Sprungkraft und die größten Fangzähne im Süßwasser. Exemplare über 20 Pfund werden watend in den Stromschnellen gefangen. Weltklasse an der Fliegenrute.

Speckled Peacock Bass (Cichla temensis) – Der größte Buntbarsch der Welt. Aggressiv, farbenprächtig und bis über 20 Pfund schwer. Nimmt Popper, Streamer und Topwater explosiv.

Orinoco Peacock Bass (Cichla orinocensis) – Kleiner als der Temensis, aber Pfund für Pfund stärker. Bis 15 Pfund, endemisch im Orinoco- und Rio-Negro-Becken.

Sardinata – „Süßwasser-Tarpon“. Wunderschöner Fisch, kämpft ähnlich wie Tarpon, bis 25 Pfund. Februar bis März ist die Hochsaison – der aktuelle All-Tackle-Weltrekord liegt bei nur 9 Pfund, hier werden regelmäßig größere gefangen.

Weitere Arten: Black Pacu (bis 30+ Pfund, frisst Früchte und Nüsse!), Matrinxa (perfekter Light-Tackle-Fisch), Shovelnose Catfish (gestreifter Wels, nimmt gelegentlich Fliegen).

Sardinata - Süßwasser-Tarpon am Orinoco Black Pacu am Orinoco in Kolumbien

Land, Anreise & Saison

Kolumbien – das Land hat sich in den letzten Jahren zu einem sicheren und beliebten Reiseziel entwickelt. Die Orinoco-Region im Osten ist dünn besiedelt und landschaftlich atemberaubend: endlose Savanne (Llanos), Regenwaldstreifen am Flussufer und eine Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Flussdelfine, Tapire, Anakondas, Riesenotter, Jaguare und Schwärme von Aras – das gesamte Flussgebiet steht unter Naturschutz.

Die Anreise erfolgt über Bogotá (Direktflüge ab Europa). Von dort Inlandsflug nach Puerto Carreño, dann 2,5 Stunden per 4×4 durch die Savanne zum Camp. Achtung: Auf den Inlandsflügen gilt ein Gepäcklimit von 15 kg (Aufgabe) + 5 kg (Handgepäck) – leichtes Packen ist Pflicht!

Die Saison läuft von Dezember bis Mitte April. Die Trockenzeit senkt die Wasserstände, die Fische konzentrieren sich – ideale Bedingungen. Hochsaison für Sardinata (Weltrekord-Potenzial!) ist Februar bis März.

Fliegenfischen vom Boot am Orinoco in Kolumbien Sonnenuntergang beim Fliegenfischen am Orinoco

Naturschutz & lokale Gemeinschaften

Die Fischerei im Orinoco-Becken findet auf dem Gebiet indigener Gemeinschaften statt – der Sikuani am Orinoco und der Puinave an den Oberläufen. Für jeden Angler wird eine Naturschutzabgabe (Indigenous Fee) an die lokalen Gemeinschaften geleistet, die direkt in den Schutz der Flüsse und des Regenwaldes fließt. Der lokale Outfitter organisiert jährlich das „Festival del Pavón“ – ein Naturschutz-Event für die Kinder der Gemeinschaft. Wer hier fischt, unterstützt aktiv den Erhalt dieses einzigartigen Ökosystems.

Ausrüstung für Kolumbien

Kolumbien erfordert vielseitige, robuste Ausrüstung – und vor allem: leichtes Gepäck (15 kg Limit!). Wir beraten dich persönlich.

Was du für Kolumbien brauchst
  • Ruten Payara: Kräftige Einhand #8–#10 für die Stromschnellen. Intermediate und schwere Sinktips. Stahlvorfächer zwingend (Fangzähne!). Einhand-Fliegenruten →
  • Ruten Peacock Bass: Einhand #8–#9 mit Schwimmschnüren. Popper, Deceiver und große Streamer. Einhand-Fliegenruten →
  • Rollen: Salzwassertaugliche Rollen mit starker Bremse und mindestens 150m Backing. Peacock Bass machen lange Runs. Fliegenrollen →
  • Schnüre: Floating (Peacock Bass Topwater), Intermediate (tiefere Spots), schwere Sinktips (Payara in der Strömung). Fliegenschnüre →
  • Fliegen: Große Popper, Deceiver, Clouser Minnows, Streamer. Stahlvorfächer für Payara. Fliegen im Shop →
  • Bekleidung: Leichte, schnelltrocknende Kleidung. Langarm-Hemden (Sonnenschutz + Insekten). Watschuhe für die Stromschnellen. Bekleidung → · Buffs & Handschuhe →
  • Sonnenschutz & Insektenschutz: Tropische Sonne + Mücken. Hoher LSF, langarm, Buff, Insektenspray. Polbrillen →

Wichtig: Gepäcklimit 15 kg auf Inlandsflügen! Packe leicht – wir helfen dir im Laden in Wien das optimale Setup zusammenzustellen.

Häufige Fragen zu Kolumbien

Was sind Payara?
Payara (Hydrolycus armatus) werden auch „Vampire Fish“ genannt – wegen ihrer gewaltigen, nach oben gerichteten Fangzähne. Sie leben in starker Strömung und werden watend in den Stromschnellen des Orinoco gefangen. Geschwindigkeit, Kraft, Sprungkraft – einer der spektakulärsten Süßwasserfische der Welt. Exemplare über 20 Pfund sind keine Seltenheit.
Was sind Peacock Bass?
Peacock Bass (Buntbarsche der Gattung Cichla) sind farbenprächtige, aggressive Raubfische aus Südamerika. Der Speckled Peacock Bass (Cichla temensis) ist der größte Buntbarsch der Welt und wird über 20 Pfund schwer. Sie nehmen Popper und Streamer explosiv – spektakuläre Topwater-Fischerei.
Ist Kolumbien sicher?
Ja. Kolumbien hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und die Orinoco-Region gilt als sicher. Der lokale Outfitter operiert seit Jahren in der Region und hat enge Beziehungen zu den indigenen Gemeinschaften. Gäste berichten durchgehend von positiven Erfahrungen und zu keinem Zeitpunkt Sicherheitsbedenken.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die Saison läuft von Dezember bis Mitte April (Trockenzeit). Die Wasserstände sinken und die Fische konzentrieren sich – ideale Bedingungen. Hochsaison für Sardinata mit Weltrekord-Potenzial ist Februar bis März.
Wie anspruchsvoll ist die Reise?
Die Orinoco-Expedition ist kein Luxus-Lodge-Aufenthalt – es ist ein echtes Abenteuer. Du übernachtest in komfortablen Luxus-Zeltcamps (Vollbetten, private Toiletten, Koch), aber die Anreise ist lang, das Klima tropisch und das Waten in Stromschnellen erfordert Fitness. Kein Mobilfunk – nur Satellitentelefon für Notfälle. Eine gewisse Outdoor-Fitness ist Voraussetzung.
Wie viel Gepäck darf ich mitnehmen?
Die Inlandsflüge werden mit kleinen Flugzeugen durchgeführt: maximal 15 kg Aufgabegepäck und 5 kg Handgepäck. Zusätzliches Gepäck muss vor Ort in bar (kolumbianische Pesos) bezahlt werden. Leichtes Packen ist Pflicht – wir beraten dich zur optimalen Ausrüstung.
Was kostet die Kolumbien-Expedition?
Die Orinoco-Expedition startet ab US$ 4.000 pro Person (4 Tage) bis US$ 5.000 (7 Tage, inklusive Indigenous Fee). Im Preis enthalten sind 2 Hotelübernachtungen in Bogotá, Inlandsflüge, Transfers, Vollverpflegung, Guides und Camping-Ausrüstung. Nicht enthalten: internationale Flüge, Angelausrüstung und Trinkgeld.
Was ist die Mapiri Lodge?
Die Mapiri Lodge liegt am Guaviare-Fluss – noch abgelegener als die Orinoco Lodge. Zehn Kilometer flussaufwärts durch sechs Stromschnellen. Vier verschiedene Peacock-Bass-Arten in unberührten Gewässern, dazu Payara und diverse Welse. Für Angler, die das ultimative Abenteuer suchen.

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Ob Hosted Trip oder individuelle Expedition – wir organisieren deine Kolumbien-Reise und beraten dich zur Ausrüstung.

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