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Fliegenfischen auf den Seychellen - die äußeren Atolle im Indischen Ozean

Fliegenfischen auf den Seychellen

Giant Trevally. Bonefish. Permit. Die besten Flats der Welt.

GT · Bonefish · Permit · Triggerfish 5 äußere Atolle Streng limitiert
Zielfische
Giant Trevally, Bonefish, Permit, Triggerfish, Milkfish
Saison
Je nach Atoll Okt–April, Alphonse ganzjährig
Anreise
über Mahé, dann Charterflug
Erfahrungslevel
Fortgeschritten, für GT Experte
Unterkünfte
Lodge, Eco-Camp oder Mutterschiff
Preis
ab US$ 15.280 p.P.

Die äußeren Atolle der Seychellen gelten unter Salzwasser-Fliegenfischern als das Maß aller Dinge. Auf einer Fläche von rund 400.000 Quadratkilometern liegen fünf Atolle, die zu den entlegensten und produktivsten Flats der Welt zählen: Alphonse, Astove, Cosmoledo, Farquhar und Providence. Berühmt wurden sie durch die Giant Trevally – wahrscheinlich gibt es weltweit keine Destination, die GT-Fischerei auf Flats in dieser Qualität bietet.

Flats der äußeren Atolle auf den Seychellen Release beim Fliegenfischen auf den Seychellen

Dazu kommt eine Artenvielfalt, die ihresgleichen sucht: Bonefish in großer Zahl, indo-pazifische Permit, Triggerfish, Milkfish, Bluefin Trevally, Barrakuda, Snapper, Segelfisch, Wahoo und Thunfisch. Gefischt wird von modernen Skiffs aus und watend, geführt von Guides, die zu den besten der Branche zählen. Jedes Atoll wird streng limitiert und nur zu den besten Zeiten des Jahres befischt.

Die fünf Atolle

Ganzjährig
Alphonse Island
Die komfortabelste Option: Beach Bungalows und Villen mit Meerblick, Hauptlodge mit Restaurant, Bar und Pool. Maximal 12 Gäste pro Woche. Auch für Begleitung ohne Angel geeignet.
Ganzjährig befischbar
Nov–April
Astove Atoll
Seit 1969 unbewohnt. Das Astove Coral House nimmt nur vier Fischer auf. Der berühmte Astove Channel zählt zu den besten GT-Spots überhaupt.
Preis auf Anfrage
Nov–April
Cosmoledo Atoll
Eco-Camp oder Katamaran als Mutterschiff. Riesige Lagune mit exzellentem Bonefish-Bestand, dazu GT und Segelfisch im tiefen Wasser.
Preis auf Anfrage
Okt–April
Farquhar Atoll
Der südlichste Außenposten der Seychellen. Weitläufige Flats und eine der längsten Saisons aller Atolle.
Preis auf Anfrage
Jan–Feb
Providence Atoll
Das exklusivste Revier: befischbar nur im Januar und Februar, vom Mutterschiff aus. Bumphead Parrotfish und GT auf unberührten Flats.
Preis auf Anfrage

Nicht inkludiert: Internationale Flüge nach Mahé, Naturschutz- und Umweltabgabe, persönliche Ausrüstung, Trinkgeld. Aufpreise für Einzelbelegung im Skiff oder größere Unterkünfte auf Anfrage.

Die Preise unterscheiden sich je nach Atoll und Unterkunft. Wir beraten dich persönlich, welches Revier zu deinem Zeitraum, Zielfisch und Budget passt. Jetzt anfragen

Die Atolle im Detail

Alphonse Island – Komfort und ganzjährige Saison

Alphonse liegt rund eine Flugstunde von Mahé entfernt und ist das einzige der fünf Atolle, das ganzjährig befischt wird. Untergebracht bist du in einem der 22 Beach Bungalows oder einer der fünf Beach Villas, alle mit Meerblick. Die Hauptlodge umfasst Restaurant, Bar, Swimmingpool und Tennisplatz. Maximal zwölf Gäste fischen pro Woche.

Gefischt wird auf dem vorgelagerten Atoll mit seinen ausgedehnten Flats – auf Bonefish, indo-pazifische Permit, Triggerfish und GT. Weil Alphonse auch Nicht-Fischern etwas bietet, eignet es sich als einziges Atoll für Reisen mit Begleitung.

Beach Bungalow auf Alphonse Island, Seychellen Flats-Skiff vor Alphonse Island
Giant Trevally auf Alphonse Island, Seychellen Indo-pazifischer Permit auf Alphonse Island
Triggerfish beim Fliegenfischen auf Alphonse Island Charterflug nach Alphonse Island, Seychellen

Astove Atoll – vier Fischer, ein Atoll

Astove ist seit 1969 unbewohnt und liegt rund zweieinhalb Flugstunden von Mahé entfernt. Das Astove Coral House verfügt über sechs Zimmer mit eigenem Bad, nimmt aber nur vier Fischer gleichzeitig auf – exklusiver geht es kaum.

Berühmt ist der Astove Channel, wo GT aus dem tiefen Wasser auf die Flats drücken. Dazu Dogtooth Tuna am Riffabbruch, Triggerfish und Bonefish in der Lagune. Saison ist November bis April.

Der Astove Channel auf den Seychellen Giant Trevally am Astove Atoll
Release eines Giant Trevally am Astove Atoll Dogtooth Tuna am Astove Atoll, Seychellen

Cosmoledo Atoll – Bonefish in Massen

Cosmoledo erreichst du per Boot ab Astove, eine weitere Stunde. Untergebracht bist du im Eco-Camp oder auf einem Katamaran als Mutterschiff. Die riesige Lagune beheimatet einen der besten Bonefish-Bestände der Region, dazu kommen GT auf den Flats und im tiefen Wasser Segelfisch. Saison November bis April.

Flat am Cosmoledo Atoll, Seychellen Bonefish am Cosmoledo Atoll
Giant Trevally am Cosmoledo Atoll Segelfisch vor dem Cosmoledo Atoll

Farquhar Atoll – der südlichste Außenposten

Farquhar liegt knapp zwei Flugstunden von Mahé entfernt und ist der südlichste Außenposten der Seychellen. Weitläufige Flats, GT, Bonefish und Triggerfish. Mit Oktober bis April hat Farquhar eine der längsten Saisons aller äußeren Atolle.

Flats am Farquhar Atoll, Seychellen Giant Trevally am Farquhar Atoll

Providence Atoll – zwei Monate im Jahr

Providence ist das exklusivste Revier der Seychellen: Befischt wird ausschließlich im Januar und Februar, vom Mutterschiff aus. Auf den unberührten Flats stehen GT und der seltene Bumphead Parrotfish – ein Zielfisch, der weltweit nur an wenigen Orten mit der Fliege zu überlisten ist.

Mutterschiff vor dem Providence Atoll, Seychellen Bumphead Parrotfish am Providence Atoll

Die Zielfische

Giant Trevally – der Grund, warum alle kommen

Der GT hat die Seychellen berühmt gemacht. Kaum ein Fisch der Welt kombiniert Größe, Geschwindigkeit und rohe Gewalt auf diese Weise – und nirgendwo sonst lässt er sich so zuverlässig auf Flats befischen. Ein GT, der aus dem tiefen Wasser auf das Flat schießt, ist ein Anblick, der bleibt. Die Fischerei ist körperlich fordernd und verzeiht keine Fehler beim Drill – dafür brauchst du schweres Gerät und Erfahrung.

Bonefish, Permit und Triggerfish

Bonefish stehen in großer Zahl auf den Flats, besonders in der Lagune von Cosmoledo. Indo-pazifische Permit sind das anspruchsvollste Ziel – scheuer und seltener als ihre karibischen Verwandten. Triggerfish gelten als eigene Disziplin: Sie fressen sichtbar auf dem Flat, nehmen zögerlich und brechen bei der kleinsten Störung ab.

Und alles andere

Milkfish, Bluefin Trevally, Barrakuda, Snapper, Bumphead Parrotfish, Dogtooth Tuna, Segelfisch, Wahoo und Thunfisch. Kaum eine Destination bietet eine vergleichbare Artenbreite an der Fliegenrute.

Seychellen, Los Roques oder Mexiko – was passt?

Alle drei sind Salzwasser-Destinationen mit Flats-Fischerei. Der größte Unterschied liegt beim Preisniveau: Eine Woche auf den Seychellen kostet ein Vielfaches einer Reise nach Mexiko oder Los Roques.

Inhaltlich unterscheiden sie sich so: Auf den Seychellen steht der Giant Trevally im Mittelpunkt, dazu kommen Bonefish in außergewöhnlicher Zahl auf weitläufigen, gut watbaren Flats und eine Artenbreite, die weltweit ihresgleichen sucht. Los Roques bietet großteils watende Fischerei auf Bonefish, Permit und Tarpon in ursprünglicher Karibik-Atmosphäre. Mexiko ist Skiff-Fischerei auf den Küsten-Flats mit Grand-Slam-Potenzial.

Lässt dein Budget die Seychellen zu, spricht nichts dagegen – Alphonse bietet mit seinen Bonefish-Flats auch weniger erfahrenen Salzwasserfischern viel, und die Guides gehören zu den besten der Branche. Wer den Rahmen kleiner halten will, bekommt in Mexiko oder Los Roques erstklassige Flats-Fischerei zu einem Bruchteil. Wir beraten dich ehrlich, was zu deinem Budget passt.

Das Land, Anreise & Saison

Die Seychellen liegen im westlichen Indischen Ozean und bestehen aus 115 Inseln. Die äußeren Atolle sind bis auf die Lodge-Teams weitgehend unbewohnt – hunderte Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt. Das Klima ist tropisch mit Temperaturen zwischen 24 und 31 °C das ganze Jahr über, das Wasser bleibt durchgehend warm. Die Saisonfenster der Atolle folgen den ruhigeren Monaten – von Mai bis September bleiben die abgelegenen Reviere geschlossen.

Die Anreise erfolgt über Mahé, die Hauptinsel der Seychellen. Von dort geht es per Charterflug weiter auf das jeweilige Atoll:

Alphonse rund eine Stunde · Providence weitere 45 Minuten · Farquhar weitere 55 Minuten · Astove weitere eineinhalb Stunden. Von Astove nach Cosmoledo dauert der Bootstransfer eine weitere Stunde. Diese Entfernungen machen deutlich, wie abgelegen und unberührt die Reviere sind.

Die Saison unterscheidet sich je Atoll: Alphonse ist ganzjährig befischbar. Astove und Cosmoledo laufen von November bis April, Farquhar von Oktober bis April. Providence wird ausschließlich im Januar und Februar befischt. Alle Reviere sind streng limitiert – frühzeitige Planung ist entscheidend.

Ausrüstung für die Seychellen

Die Seychellen stellen die höchsten Anforderungen an Salzwasser-Ausrüstung, die es im Fliegenfischen gibt. Ein GT findet jede Schwäche im Material. Wir beraten dich persönlich, im Laden in Wien, telefonisch oder über unseren Online-Shop.

Was wir für die Seychellen empfehlen
  • Ruten GT: Einhand #12, im Zweifel eine zweite als Reserve. Nichts darunter – ein großer GT bricht schwächeres Gerät. Einhand-Fliegenruten →
  • Ruten Bonefish: Einhand #8 mit tropischer Schwimmschnur. Einhand-Fliegenruten →
  • Ruten Permit, Triggerfish, Milkfish: Einhand #9–#10. Einhand-Fliegenruten →
  • Rollen: Salzwasserrollen mit versiegelter Bremse und mindestens 300 m Backing für die GT-Rute. Hier zu sparen ist der teuerste Fehler der Reise. Salzwasser-Rollen →
  • Schnüre: Tropische Floating-Schnüre – Standard-Schnüre werden in der Hitze weich. Dazu eine Intermediate für tieferes Wasser. Fliegenschnüre →
  • Fliegen: Große Brush Flies und Poppers für GT. Crab- und Shrimp-Imitationen für Permit und Triggerfish. Gotcha und Crazy Charlie für Bonefish. Salzwasserfliegen →
  • Vorfächer: Schwere Fluorocarbon-Spitzen bis 130 lb für GT, 12–20 lb für Bonefish und Permit. Vorfachmaterial →
  • Flats Boots: Pflicht – du watest über scharfkantiges Riff, nicht über Sand. Dazu Stripping-Handschuhe gegen Schnurverbrennungen. Watschuhe →
  • Sonnenschutz: Langarm-UV-Kleidung, Buff, breitkrempiger Hut, riffverträgliche Sonnencreme. UV-Shirts → · Polbrillen →

Vor deiner Reise: Komm im Laden in Wien vorbei – wir stellen dein Seychellen-Setup zusammen. Oder ruf uns an.

Häufige Fragen zu den Seychellen

Wann ist die beste Reisezeit für die Seychellen?
Das hängt vom Atoll ab. Alphonse ist ganzjährig befischbar. Astove und Cosmoledo laufen von November bis April, Farquhar von Oktober bis April. Providence wird ausschließlich im Januar und Februar befischt. Alle Reviere sind streng limitiert.
Welche Fische kann ich auf den Seychellen fangen?
Der bekannteste Zielfisch ist der Giant Trevally – nirgendwo sonst lässt er sich so zuverlässig auf Flats befischen. Dazu Bonefish in großer Zahl, indo-pazifische Permit, Triggerfish, Milkfish, Bluefin Trevally, Barrakuda, Snapper, Bumphead Parrotfish, Dogtooth Tuna, Segelfisch, Wahoo und Thunfisch.
Welches Atoll passt zu mir?
Alphonse bietet den meisten Komfort, die längste Saison und eignet sich als einziges Atoll für Reisen mit Begleitung. Astove ist mit nur vier Fischern das exklusivste. Cosmoledo hat den besten Bonefish-Bestand. Farquhar punktet mit weitläufigen Flats und langer Saison. Providence ist nur zwei Monate im Jahr befischbar. Wir beraten dich, welches Revier passt.
Wie komme ich auf die Seychellen?
Flug nach Mahé, der Hauptinsel. Von dort per Charterflug weiter: Alphonse rund eine Stunde, Providence weitere 45 Minuten, Farquhar weitere 55 Minuten, Astove weitere eineinhalb Stunden. Von Astove nach Cosmoledo eine Stunde per Boot. Wir helfen dir bei der Reiseplanung.
Was kostet eine Fliegenfischen-Reise auf die Seychellen?
Die Seychellen sind eine High-End-Destination. Eine Woche mit 7 Übernachtungen und 6 Fischtagen startet ab US$ 15.280 pro Person, inklusive Charterflug ab Mahé und Vollverpflegung. Dazu kommen eine Naturschutz- und Umweltabgabe sowie die internationalen Flüge. Die Preise unterscheiden sich je nach Atoll und Unterkunft – wir stellen sicher, dass du das optimale Angebot bekommst.
Welche Ausrüstung brauche ich für die Seychellen?
Für GT eine Einhandrute #12 mit salzwassertauglicher Rolle, versiegelter Bremse und mindestens 300 m Backing – schwächeres Gerät bricht. Für Bonefish #8, für Permit und Triggerfish #9–#10. Dazu tropische Floating-Schnüre, schwere Fluorocarbon-Spitzen bis 130 lb und Flats Boots, weil du über scharfkantiges Riff watest.
Brauche ich viel Erfahrung?
Das hängt vom Zielfisch ab. Für Giant Trevally brauchst du Erfahrung: eine #12-Rute bei Wind sicher werfen, große Fliegen kontrollieren und einen kraftvollen Fisch im Drill halten – das lässt sich vor Ort nicht mehr lernen. Bonefish auf den weitläufigen Flats von Alphonse sind dagegen auch für weniger erfahrene Salzwasserfischer gut machbar. Die Guides zählen zu den besten der Branche und arbeiten an Technik und Taktik mit dir. Wir bieten Vorbereitungskurse an.
Kann ich Begleitung mitnehmen?
Auf Alphonse Island ja – dort gibt es Restaurant, Bar, Pool, Tennisplatz und Aktivitäten abseits des Fischens. Die übrigen Atolle sind reine Fischerei-Destinationen mit sehr begrenzter Kapazität und dafür nicht geeignet.

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Fünf Atolle, fünf sehr unterschiedliche Reviere – wir beraten dich persönlich und organisieren deine Reise.

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